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Dr. Klaus Lammers, Dr. Brinkmann Facharzt fürr Orthopädie und Schmerztherapie
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Therapie

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Akupunktur

 

Welche Erkrankungen lassen sich mit Akupunktur behandeln ?

 

(Auszug aus den Empfehlungen der WHO und der Forschungsgruppe Akupunktur)

- Kopfschmerzen

- Tennisellenbogen / Golferarm

- Chronischer Kreuzschmerz

- Allergien / Heuschnupfen

- Ischialgie

- Neurodermitis (Kinder/Laserakupunktur)

- Akuter Schiefhals

- Nervösität / Innere Unruhe

- Arthroseschmerzen

- Tinnitus / Schwindel (M. Meniere)

- Migräne

- Schlafstörungen

- Trigeminusneuralgie

- Asthma / Bronchitis

- Schulter

- Arm-Syndrom -Depressionen

- Fibromyalgie

- Schuppenflechte (Psoriasis)

- Achillessehnenschmerzen

- Nikotinentzug

- Rheumatische Beschwerden

- Gewichtsreduktion

- u.v.a.


Was leistet die Akupunktur?

Schmerztherapie ohne Nebenwirkungen ist bei den Patienten immer häufiger gefragt.

Ein verletzter Krieger mit einer offenen Wunde wurde von einem Pfeil getroffen, und die Wunde heilte. So erzählt ein berühmter Mythos über die ersten Erfahrungen der Menschheit mit der Akupunktur.

 

In China, dem Ursprungsland der Akupunktur, wird diese Heilmethode schon seit über 3000 Jahren angewendet. In der westlichen Medizin arbeitet man zwar erst seit einigen Jahrzehnten mit dieser Methode, jedoch werden auch hier schon 50% der Schmerzen des Bewegungsapparates mit Akupunktur behandelt. Bei 30% der Kopfschmerz- und Migränebehandlungen wird die Akupunktur eingesetzt. Die heilenden Nadeln kommen auch noch bei vielen anderen Erkrankungen (z.B. Asthma, Neurodermitis, Allergien, Heuschnupfen Ein- und Durchschlafstörungen, Depressionen, Nervosität etc.) zur Anwendung. Ebenso dienen sie zur Raucherentwöhnung (Entzugshilfe) und Gewichtsreduktion. Studien belegen die Wirksamkeit der Akupunktur: 60-80 % der Schmerzpatienten geben eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden an.

 

Was bietet die Akupunktur dem Patienten für Vorteile?

Im Gegensatz zu vielen Medikamenten stellt sie eine Methode der Schmerzbekämpfung dar, die keine Nebenwirkungen erzeugt. Gerade für magenempfindliche und allergische Patienten liegen die Vorteile auf der Hand. Auch bei Diabetikern, Marcumarpatienten und stark kreislaufgefährdeten Patienten, denen man oft mit konventionellen Mitteln nicht weiterhelfen kann, bieten sich für den behandelnden Arzt durch die Akupunktur Möglichkeiten einer effektiven Schmerztherapie. So ist es in der Orthopädie möglich, Patienten mit chron. Rückenschmerzen ohne Einsatz von Kortison zu behandeln und den o.g. Patienten auch bei verschleißbedingten Schmerzen (Arthrose) zu helfen. Oft kann der Verbrauch von Schmerzmitteln drastisch gesenkt oder sogar vermieden werden. Insbesondere Patienten, die auf eine Langzeitherapie bei chronischen Schmerzen angewiesen sind, profitieren hiervon. Hierzu zählen Erkrankungen der Wirbelsäule, der Schulter, Migräne- und Kopfschmerzen, sowie chronische Schmerzzustände nach Operationen jeder Art.

 

Grundlage der Akupunkturbehandlung ist immer eine schulmedizinische Diagnose. Die Ausbildung zum Akupunkturarzt beinhaltet die Teilnahme an umfangreichen Kursen in Theorie und Praxis. Durch die Absolvierung der Kurse und das Ablegen einer schriftlichen und mündlichen Prüfung erhält der Arzt sein Zertifikat. Qualitätszirkel und ein kritischer Erfahrungsaustausch sichern den Qualitätsstandard.

 

Die Akupunktur ergänzende Therapieformen der traditionellen chinesischen Medizin (TCA) sind die Ernährungstherapie, die Wärmetherapie (Moxibustion) und die Elektroakupunktur. Die Laserakupunktur, eine Spezialform der Akupunktur, findet insbesondere bei Kindern (schmerzfrei) und bei Überlastungssyndromen im Sport (Sehnenscheidenentzündungen, Tennisellenbogen, Achillessehnenerkrankungen etc.) ihre Anwendung. Auch bei der Trigeminusneuralgie, einer besonders schmerzhaften Nervenentzündung, wird diese Akupunkturform erfolgreich angewendet.

 

Wird die Akupunktur vom ausgebildeten Arzt zur Schmerztherapie und Behandlung chronischer Erkrankungen eingesetzt, können die Kosten im Rahmen eines zur Zeit laufenden Modellprojektes direkt oder auf Antrag von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. Einige Kassen erstatten auf Antrag auch die Kosten für die Behandlung anderer Krankheiten - wenn diese durch schulmedizinische Methoden nicht mehr zu therapieren sind.

 
 
 
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